• Bettzeit im Sauerland, © Tourismus NRW e.V. Dominik Ketz

Wieder erholsam schlafen

Wer kennt das nicht? Abends tot müde ins Bett fallen, aber dann die ganze Nacht unruhig hin und her wälzen. Oder plötzlich mitten in der Nacht aufwachen und nicht wieder einschlafen können. Egal, was Dir vielleicht bekannt vorkommt, erholsam schlafen ist das nicht. Du wachst morgens auf und fühlst Dich wie gerädert. Tagsüber quälst Du Dich durch Deine Aufgaben, schaffst alles so gerade eben, und dann abends wieder das gleiche Spiel. Woran liegt das und was kannst Du tun, um wieder nachts Ruhe zu finden und morgens frisch und ausgeschlafen zu sein?

Was uns vom Schlafen abhält

Schlechte Schlafqualität hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab und ist auch sehr individuell, aber meistens sind die Hauptursachen Stress, den man vom Büro mit nach Hause bringt, Ärger auf der Arbeit, der einen auch nachts nicht in Ruhe lässt, private Probleme, die einen belasten oder manchmal auch Aufregung über eine bevorstehende Angelegenheit. Auch körperliche Ursachen, wie z.B. eine Erkältung können einem den Schlaf rauben. Hast Du aber auch einmal nachgesehen, ob es vielleicht an der Matratze liegt? Ist sie durchgelegen, zu hart oder zu weich für Deine Bedürfnisse? Scheint Licht von draußen in Dein Schlafzimmer oder ist es zu laut, wenn das Fenster geöffnet ist? Solche Faktoren lassen sich meistens recht schnell beheben. Aber was ist mit den Sorgen, die einen belasten und immer genau dann wieder ins Bewusstsein treten, wenn man eigentlich in Ruhe schlafen möchte? Folgende Tipps können zumindest positive Rahmenbedingungen schaffen:

- Entspannungsverfahren: Versuche es doch einmal mit Yoga oder Progressiver Muskelentspannung vor dem Schlafen gehen. Das gibt Dir Zeit zum runterkommen und entspannen.

- Körperliche Betätigung: Statt auf dem Sofa zu sitzen, wird Dir ein Spaziergang am Abend an der frischen Luft gut tun. Auch leichte Sportarten wie Rad fahren oder Walking wirken Wunder, um einen Ausgleich vom meist bewegungsarmen Büroalltag zu schaffen.

- Schlafrhythmus: Achte mal auf Deine innere Uhr. Wäre es vielleicht besser etwas früher ins Bett zu gehen und morgens dafür eine halbe Stunde früher aufzustehen? Finde Deinen Schlaf-Wach-Rhythmus heraus und behalte ihn tagtäglich bei. Studien zufolge verbessert sich die Schlafqualität immens, wenn man auch am Wochenende den gewohnten Rhythmus beibehält.

Funktionieren diese Maßnahmen nicht, hilft Dir bestimmt eine kurze Auszeit weiter.